Schwangerschaftsanzeichen

So erkennst du die ersten Symptome

Endlich schwanger? Das Ausbleiben der Periode ist oft das sicherste Anzeichen, dass ein Baby unterwegs ist. Aber es gibt noch eine Vielzahl anderer Symptome, die darauf hinweisen können. Der steigende Hormonspiegel sorgt dafür, dass in deinem Körper einige Veränderungen stattfinden. Wir stellen dir die häufigsten ersten Schwangerschaftsanzeichen vor.

Die häufigsten Symptome in der Frühschwangerschaft

Da Schwangerschaftssymptome so unterschiedlich sind wie wir Frauen selbst, deuten nicht alle von ihnen tatsächlich auf eine Befruchtung hin. Generell unterscheidet man deshalb zwischen unsicheren, frühen Schwangerschaftsanzeichen sowie wahrscheinlichen und sicheren Schwangerschaftsanzeichen.

Unsichere Schwangerschaftsanzeichen erkennen

Erste Schwangerschaftssymptome sind äußerst vielfältig und treten meist schon auf, bevor deine Menstruation ausbleibt. Da manche von ihnen auch durch Erkrankungen wie einen Magen-Darm-Virus hervorgerufen werden können, zählen sie zu den unsicheren Anzeichen. Als Faustregel gilt: Je mehr dieser ersten Symptome du spürst, desto wahrscheinlicher ist auch eine Schwangerschaft. Sicherheit verschafft dir aber nur ein Schwangerschaftstest und der Gang zum Frauenarzt.

Auf einen Blick:

  • Schwindel, Übelkeit und Erbrechen

  • Müdigkeit und Erschöpfung

  • Stimmungsschwankungen

  • Erhöhter Harndrang

  • Heißhunger und veränderter Geruchssinn

  • Vermehrter Ausfluss und Blutungen

  • Hautveränderungen

Schwindel, Übelkeit und Erbrechen

Diese Schwangerschaftsanzeichen sind bekannt aus Film und Fernsehen: Eine Frau rennt auf die Toilette, um sich zu übergeben und wir wissen sofort: Ah, sie ist schwanger! Viele Frauen leiden während der Schwangerschaft unter Schwindel, Unwohlsein und Erbrechen. Oft geschieht dies am Morgen (sogenannte Morgenübelkeit), es kann aber auch den ganzen Tag über passieren. Die gute Nachricht: Dieser Zustand dauert in der Regel nicht die gesamte Schwangerschaft über an. Meistens tritt die Übelkeit zwischen der 6. und 12. Schwangerschaftswoche auf. Manche Frauen merken auch gar nichts davon.

Müdigkeit und Erschöpfung

Müdigkeit - ein Symptom, das dich als (werdende) Mama ab sofort noch lange begleiten wird - auch über die Schwangerschaft hinaus. Viele Schwangere fühlen sich abgeschlagen und erschöpft, dieser Zustand hält vor allem bis zur 12. Schwangerschaftswoche an. Die Ursache: Dein Körper ist mit der Umstellung beschäftigt und arbeitet daran, die Organe deines ungeborenen Kindes aufzubauen. 

 

Trotz Müdigkeit leiden schwangere Frauen häufig an Schlafstörungen. Schuld daran sind zum einen die Hormone, die deinen Schlafrhythmus durcheinander bringen können; zum anderen wirst du im weiteren Verlauf der Schwangerschaft vielleicht merken, dass dein wachsender Bauch und die Bewegungen des Kindes dich daran hindern, in deiner Lieblingsposition zu schlafen.

Stimmungsschwankungen

Du bist im einen Moment glücklich wie nie, aber kurz darauf fühlst du dich wie ein Häufchen Elend? Auch das ist ganz normal und typisch für das erste Schwangerschaftsdrittel. Stimmungsschwankungen werden ebenfalls durch die Umstellung deines Hormonhaushaltes hervorgerufen und fallen in dieser Zeit oft besonders intensiv aus. 

 

Jetzt ist es wichtig, dir gezielt kleine Pausen zu gönnen und dich auch mental auf diesen neuen Lebensabschnitt vorzubereiten. Nimm die Zeit für dich, ruh dich aus, trink eine Tasse Tee und sei stolz auf die Höchstleistung, die dein Körper in den nächsten Monaten vollbringen wird.

Erhöhter Harndrang

Nach der Befruchtung bildet sich das Hormon Progesteron, was vermehrten Harndrang auslöst. Wenn du also häufiger als sonst auf Toilette musst, kann auch das ein Symptom für eine Schwangerschaft sein. Auch die wachsende Gebärmutter sorgt dafür, dass du öfter Wasser lassen musst.

Heißhunger und veränderter Geruchssinn

Du hast auf einmal Hunger auf Dinge, die du normalerweise nicht essen würdest und selbst mitten in der Nacht würdest du am liebsten den Kühlschrank plündern? Das kennen wir nur zu gut! Es muss nicht zwingend die berühmte Kombination aus saurer Gurke und süßer Schokolade sein, aber sobald dein Essverhalten und dein Hungergefühl sich verändern, kann das durchaus ein Anzeichen für eine Befruchtung sein. Häufig entwickeln Schwangere auch einen anderen Geruchssinn und nehmen Düfte plötzlich viel extremer wahr als vorher. Gut möglich, dass du schon bald dein Waschmittel änderst.

Vermehrter Ausfluss und Blutungen

Bereits ganz zu Beginn der Schwangerschaft bemerken einige Frauen vermehrten vaginalen Ausfluss. Kein Grund zur Sorge, auch dafür ist die Hormonumstellung verantwortlich. Solange das Sekret nicht unangenehm riecht und keine ungewöhnliche Farbe annimmt, ist alles in Ordnung. 

 

Auch eine Schmierblutung in der Frühschwangerschaft ist normal und hat nichts mit der Regelblutung zu tun. Bei Unsicherheiten solltest du immer deinen Frauenarzt oder deine Frauenärztin um Rat fragen.

Hautveränderungen

Unsere Haut reagiert ganz unterschiedlich auf die plötzliche Hormonumstellung. Es gibt Frauen, deren Haut strahlt nur so - Stichwort Schwangerschaftsglow. Andere Frauen wiederum haben in dieser Zeit vermehrt mit Pickeln und Mitessern zu kämpfen. Auch die Pigmentierung der Haut kann sich auf einmal verändern, etwa an den Brustwarzen, im Schambereich, im Gesicht oder als dunkle Linie (Linea nigra) auf der Bauchdecke).

Wahrscheinliche und sichere Schwangerschaftsanzeichen erkennen

Neben den genannten unsicheren Symptomen gibt es auch solche, die wesentlich eindeutiger sind und mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine Schwangerschaft hindeuten.

Auf einen Blick:

  • Ausbleibende Periode

  • Wachsende Brüste und dunkle Brustwarzen

  • Positiver Schwangerschaftstest

Ausbleibende Periode

Spannende Brüste und dunklere Brustwarzen

Auch deine Brüste können sich bereits während der Frühschwangerschaft verändern. Das merkst du zum Beispiel an folgenden Symptomen: Du spürst Spannung, Kribbeln oder leichte Schmerzen in der Brust, ganz ähnlich wie vor der Menstruation. Deine Brüste werden größer und reagieren besonders empfindlich auf Berührungen. Häufig erscheint auch der Brustwarzenhof dunkler als gewöhnlich.

Positiver Schwangerschaftstest

Was du vermutlich sowieso schon vorhattest: einen Schwangerschaftstest kaufen. Dies ist der sicherste Nachweis, um festzustellen, ob ein Baby unterwegs ist oder nicht. Das Schwangerschaftshormon hCG steigt nach der Befruchtung schnell an und kann mittels Test im Urin nachgewiesen werden. Heutzutage sind Schwangerschaftstests aus der Drogerie so empfindlich, dass das Hormon bereits kurz vor der zu erwartenden Regelblutung nachgewiesen werden kann. Am sichersten ist das Ergebnis wenige Tage nach der ausbleibenden Periode. Komplette Sicherheit verschafft dir ein Besuch bei deinem Frauenarzt oder deiner Frauenärztin.

Ein erster deutlicher Hinweis auf eine Schwangerschaft ist das Ausbleiben deiner Periode. Da die Eizelle in diesem Fall befruchtet ist, nistet sie sich in der Gebärmutter ein und die Schleimhaut wird nicht, wie sonst während der Menstruation, abgestoßen. Für eine ausbleibende Blutung können auch Faktoren wie Stress, Hormonschwankungen oder Krankheiten verantwortlich sein, deshalb bringt ein Schwangerschaftstest mehr Sicherheit.

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